Herzlich willkommen auf der Seite des Fachbereichs Mathematik und Gesellschaftslehre der IGS Celle.

In Verantwortung für diese Seite und für den Fachbereich: Christian Seidl (seidl@igs-celle.de). Unterstützt durch die Fachleitung Ballhausen für Gesellschaftslehre.


Unterrichtsfach Mathematik:

„Die Mathematik ist als Fachgebiet so ernst, dass man keine Gelegenheit versäumen sollte, dieses Fachgebiet unterhaltsamer zu gestalten.“ Blaise Pascal

Genau hier setzen wir an der IGS Celle an und fördern im Mathematikunterricht das aktive Handeln. Durch Aktivaufgaben erleben die Schüler*innen Mathematik nicht nur spielerisch, lebensnah und kooperativ, sondern arbeiten darüber hinaus auch problem- und handlungsorientiert. So schulen wir unsere Schüler*innen für eine selbstbestimmte Zukunft, denn Mathematik ist Bestandteil vieler Bereiche unseres alltäglichen Lebens. 

Benötigt wird sie unter anderem bei einem Banktermin, zum Kochen oder für Handwerksarbeiten. Dabei werden neben dem Rechnen und Zählen auch das Lesen und Deuten von Statistiken sowie das räumliche Denken benötigt. Darüber hinaus trägt der Mathematikunterricht dazu bei, Denkweisen zu formen und logisches, strukturiertes Denken sowie das Analysieren von (nicht ausschließlich mathematischen) Problemen zu schulen.

Bis einschließlich Jahrgang 8 wird an der IGS Celle Mathematik im Lernbüro und im Semester unterrichtet. Das eigenständige Arbeiten im Lernbüro bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, Themen im eigenen Tempo und auf einem selbstgewählten Niveau zu bearbeiten. Das iPad dient hierbei als Anleitung, Erklärung und Aufgabensammlung in Form der iBooks und als Werkzeug in Form der Taschenrechner-App und der dynamischen Geometriesoftware.

Der Unterricht im Semester findet im Klassenverband statt, wobei die Schüler*innen ebenfalls auf ihrem selbstgewählten Niveau arbeiten können. Im Semester wird der Fokus auf das Einüben der Fachsprache gelegt, sodass im Unterrichtsgespräch die Themen bearbeitet werden, die sich schwieriger eigenständig erarbeiten lassen und eher feste Strukturen benötigen. 

Ab dem 7. Jahrgang wird der Mathematikunterricht binnendifferenziert gestaltet. Die Schüler*innen werden in G-Kurse (grundlegende Anforderungen) und E-Kurse (erweiterte Anforderungen) eingeteilt. Dadurch wird die Wahl der Niveaus, auf dem sie die Themen bearbeiten, klarer definiert.

Ab dem 9. Jahrgang wird Mathematik äußerlich differenziert im Kurssystem unterrichtet. In den Kursen werden, je nach Thema, sowohl die eingeübten Lernbürostrukturen, wie das selbstständige Lernen mit iBooks, als auch das gemeinsame Arbeiten im Plenum, gestützt von Keynote-Präsentationen, miteinander verbunden.

Für Schüler*innen, die ihr mathematisches Basiswissen festigen und sicherer im Umgang werden möchten, bieten wir in jedem Jahrgang eine freiwillige Mathematikwerkstatt an. Ebenso werden freiwillige Werkstätten in den Jahrgängen 9 und 10 zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen angeboten.



Unterrichtsfach Gesellschaftslehre:

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ Immanuel Kant

„Mündigkeit ist das oberste und verbindliche Leitziel des Gesellschaftslehreunterrichts.“ (KC, Gesellschaftslehre, 2020, S. 15) 

Das bedeutet, dass Schüler*innen befähigt werden sollen, zu gesellschaftlichen Fragestellungen und Problemlagen begründet ihre eigene Meinung zu vertreten, diese zu reflektieren und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen und dementsprechend zu handeln. 

Menschen leben in Gruppen zusammen - von der Familie, zum Freundeskreis, hin zu der Gesellschaft eines Landes. In Gruppen lassen sich Aufgaben leichter lösen als alleine. In der Steinzeit jagten Menschen gemeinsam, um Nahrung zu haben oder sich gegenseitig vor wilden Tieren zu schützen. Auch heutzutage stehen Menschen vor Herausforderungen, die gemeinsam bewältigt werden müssen. 

In der Familie helfen wir uns gegenseitig, um unseren Alltag zu meistern, lernen voneinander und sind füreinander da. Als Freunde spenden wir Trost, machen gemeinsame Erfahrungen, unterstützen uns bei Problemen und beim Erwachsenwerden. 

Als Gesellschaft stehen wir vor der Frage, nach welchen Werten und Normen wir leben wollen, wie wir unsere Politik mitgestalten und wie wir mit den Umbrüchen der Digitalisierung umgehen. Im Zuge der Globalisierung treten immer drängender Fragen zu Tage, die wir nur als Weltgesellschaft lösen können: Wie reagieren wir auf den Klimawandel? Wie kann Wasser gerecht verteilt werden?

Wie an integrierten Gesamtschulen üblich, so werden auch an der IGS Celle die drei traditionellen Fächer Geschichte, Erdkunde und Politik-Wirtschaft bis zum Ende der zehnten Klasse fächerübergreifend im Fach Gesellschaftslehre unterrichtet. 

Nach dem Kerncurriculum werden im Fach Gesellschaftslehre die drei Fächer unter übergeordneten Fragestellungen integriert und die Themen aus den drei Perspektiven mithilfe fachspezifischer Methoden beleuchtet.

An der IGS Celle findet der Unterricht im Fach Gesellschaftslehre neben dem Lernbüro auch im Klassenunterricht statt (Jahrgang 5+6: Semester und Jahrgang 7+8: Themengebundener Unterricht), da bei einzelnen Themen der gemeinsame Austausch und die Diskussionen miteinander im Unterrichtsgespräch notwendig sind. 

In den Jahrgängen 9 und 10 wird das Fach Gesellschaftslehre im Klassenverband unterrichtet, wobei Aspekte des Lernbüros und des selbstständigen Arbeitens weitergeführt werden. Einzelne Themen werden anhand von iBooks erarbeitet. Bei anderen Themen ist der Unterricht so gestaltet, dass Keynotes durch die einzelnen Unterrichts-Phasen (problemorientierter Einstieg, methodisch vielfältige Erarbeitungen, Ergebnissicherung und Vertiefung) führen.

Wahlpflichkurse aus dem Fachbereich Gesellschaftslehre greifen die einzelne Themengebiete auf und vertiefen diese, wie z.B. „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“, „Geschichte im Comic und Film“, „Leben im Mittelalter“ oder „Klimawandel und Umweltkatastrophen“. 

Außerdem erwachsen aus dem Fachbereich Projekttage und Fahrten zu außerschulischen Lernorten. In dem Doppeljahrgang 5/6 wird neben einer Stadtrallye z.B. das Landesmuseum in Hannover besucht. In den Jahrgängen 7/8 steht der Besuch im Klimahaus und Auswandererhaus in Bremerhaven an. In Kooperation mit dem Oberlandesgericht in Celle findet ein Projekttag zum Thema Jugendstrafrecht statt und die Schüler*innen beschäftigen sich am Anne-Frank-Projekttag vertiefend mit der Zeit des Nationalsozialismus. Im Zuge des Projektes „Celle im Nationalsozialismus“ wird die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen besucht. Neben der Möglichkeit an Schülerwettbewerben (z.B.: Schülerwettbewerb zur politischen Bildung“, „Projekt Erde: Lasst uns Menschen sein“, „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“) teilzunehmen, knüpfen Schüler*innen im Projekt „Celle - 2030“ Kontakte zu Politikern und reflektieren eigene politische Partizipationsmöglichkeiten. 


 
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