Das Unterrichtsfach Französisch als fortgeführte Fremdsprache in der Qualifikationsphase  

„Übergeordnetes Ziel des Fremdsprachenlernens ist die interkulturelle komunikative Kompetenz: Sie ist die wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Verstehen und Handeln in fremdsprachlichen Situationen“ (vgl. KC Französisch S. 8 ).

„Das Kerncurriculum beschreibt die Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler bis zum Abitur erreichen und die sie in Kommunikationssituationen, sowohl in schriftlichen als auch in mündlichen Kontexten, nachweisen können. Die [...] erwarteten Komptenzen orientieren sich an dem [...] Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GeR) und den Bildungsstandards für die fortgeführte Fremdsprache [...] für die Allgemeine Hochschulreife“ (vgl. KC Französisch S. 8).

„Der Unterricht erfolgt in der Zielsprache und berücksichtigt die rezeptiven und produktiven Teilkompetenzen gleichermaßen“ (vgl. KC Französisch S. 8).

„Das Sprachandeln im Französuischunterricht findet in möglichst realitätsnahen, bedeutsamen und herausfordernden Situationen statt“ (vgl. KC Französisch S. 8).

„Am Ende der gymnasialen Oberstufe wird von den Schülerinnen und Schülern im Bereich der funktionalen kommunikativen Kompetenz das Niveau B2 des GeR erwartet“ (vgl. KC Französisch S. 11).

„Die Leistungsbewertung im Fach Französisch setzt sich aus den schriftlichen Klausuren (40%) und mündlichen Leistungen (60%) zusammen. Zu den mündlichen Leistungen zählen z.B.: Beiträge zum Unterrichtsgespräch und Teilnahme an Diskussionen, Präsentationen, Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten, Unterrichtsdokumentationen (z. B. Protokoll, Portfolio), Leitung von Diskussionen, Langzeitaufgaben und Projekte, freie Leistungsvergleiche (z. B. Schülerwettbewerbe)“ (vgl. KC Französisch, S. 27).  

In der Q1-Phase werden zwei Klausuren (1. Hj.: eine Klausur à 90 Min.; 2. Hj.: eine Klausur à 135 Min (eA) bzw. eine Klausur à 90 Min (gA)) geschrieben. 

Des Weiteren wird im 2.Halbjahr der Q1-Phase eine Sprechprüfung durchgeführt. (Abdecker nehmen nicht an der Sprechprüfung teil, da nur eine Prüfungsleistung pro Halbjahr erforderlich ist.)

In der Q2-Phase werden zwei Klausuren (1. Hj.: eine Klausur nach Art & Dauer des Abiturs (P1-P4) bzw. eine Klausur à 90 Min (P5/ Abdecker); 2. Hj.: eine Klausur à 90 Min.) geschrieben. 

„Die Kurse auf grundlegendem und erhöhtem Niveau unterscheiden sich hinsichtlich

  • der Dimension der Sprachverwendung,
  • der Schwerpunkte, der Breite und Tiefe der Themen,
  • der Komplexität von Texten und Aufgaben,
  • des Grades der geforderten Selbsständigkeit.

Die Unterscheidung spiegelt sich in den für die Qualifikationsphase formulierten funktionalen kommunikativen Teilkompetenzen wider. Hinsichtlich der interkulturellen kommunikativen Kompetenz, der Sprachbewusstheit und der Sprachlernkompetenz entfällt eine Differenzierung nach grundlegendem und erhöhtem Niveau“ (vgl. KC Französisch, S. 10-11).

Quellen

  • Niedersächsiches Kultusministerium, 2017. Kerncurriculum für die Gesamtschule – gymnasiale Oberstufe. Französisch. 
  • Niedersächsiches Kultusministerium, Juli 2020. Französisch. Hinweise zur schriftlichen Abiturprüfung 2023.

 

Das Unterrichtsfach Latein (fortgeführt) in der Qualifikationsphase

  • Wesentliches Ziel des lateinischen Oberstufenunterrichts: „Entfaltung einer ganzheitlichen Persönlichkeit, die in allen Lebensbereichen selbstbestimmt und verantwortlich handelt und auf die funktionierende Demokratien angewiesen sind“ (KC Latein Oberstufe, S. 7)
  • Schwerpunkt: Erschließung, Übersetzung und Deutung lateinischer Originaltexte und Auseinandersetzung mit ihren allgemein- und persönlichkeitsbildenden Inhalten sowie Einübung von Methoden der Textanalyse und Textinterpretation.

Zentrale Gegenstandsbereiche:

  • Sprache - Literatur (Gegenstandsbereich A)
  • Gesellschaft - Kultur (Gegenstandsbereich B)
  • Politik - Geschichte (Gegenstandsbereich C)
  • Philosophie - Religion (Gegenstandsbereich D)

„Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau unterscheiden sich von Kursen auf grundlegendem Niveau in erster Linie durch einen höheren Grad systematischer, vertiefter und reflektierter wissenschaftspropädeutischer Arbeit.“ (KC Latein Oberstufe, S. 14)

Differenzierung über unterschiedlich ausformulierte Basiskompetenzen im KC  

Quellen

  • Nds. Kultusministerium (Hg.): Kerncurriculum für das Gymnasium - gymnasiale Oberstufe, die Gesamtschule - gymnasiale Oberstufe, das Abendgymnasium, das Kolleg - Latein, Hannover 2018.
  • Nds. Kultusministerium (Hg.): Latein - Hinweise für zur schriftlichen Abiturprüfung 2023, Hannover, Juli 2020.

 

Das Unterrichtsfach Latein (Profil B: neubeginnend) in der Qualifikationsphase  

  • Wesentliches Ziel des lateinischen Oberstufenunterrichts: „Entfaltung einer ganzheitlichen Persönlichkeit, die in allen Lebensbereichen selbstbestimmt und verantwortlich handelt und auf die funktionierende Demokratien angewiesen sind“ (KC Latein Oberstufe, S. 7)
  • Schwerpunkt: Erschließung, Übersetzung und Deutung lateinischer Originaltexte und Auseinandersetzung mit ihren allgemein- und persönlichkeitsbildenden Inhalten sowie Einübung von Methoden der Textanalyse und Textinterpretation.

Zentrale Gegenstandsbereiche:

  • Sprache - Literatur (Gegenstandsbereich A) 
  • Gesellschaft - Kultur (Gegenstandsbereich B)
  • Politik - Geschichte (Gegenstandsbereich C)
  • Philosophie - Religion (Gegenstandsbereich D)

Es ist nur eine Anwahl auf dem grundlegenden Kursniveau möglich. Die konkreten Ausformulierungen der zu erwerbenden Basiskompetenzen sind dem KC zu entnehmen.

Quellen

  • Nds. Kultusministerium (Hg.): Kerncurriculum für das Gymnasium - gymnasiale Oberstufe, die Gesamtschule - gymnasiale Oberstufe, das Abendgymnasium, das Kolleg - Latein, Hannover 2018.
  • Nds. Kultusministerium (Hg.): Latein - Hinweise für zur schriftlichen Abiturprüfung 2023, Hannover, Juli 2020.

 



 
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